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Monika Jänicke, CEO des Universitätsspitals Zürich

Was ist Ihre Rolle im Generationenprojekt HGZZ?

Ich vertrete im HGZZ die Stimme des USZ. Damit spreche ich zugleich für unsere Mitarbeitenden, die ein modernes Arbeitsumfeld schätzen. Ebenso zentral sind für mich die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten. Ihnen wollen wir optimale Voraussetzungen bieten, um ihre Lebensqualität zu verbessern und möglichst schnell gesund zu werden.

Inwiefern wollen Sie dies mit den Neubauten erreichen?

Unser Ziel ist es, dass die Patientinnen und Patienten ihre Zeit im Spital so positiv wie möglich erleben. Mit der heutigen stark verzettelten Infrastruktur haben wir es schwer, Prozesse durchgängig zu gestalten. Das wird mit den Neubauten deutlich einfacher. Es ist mir wichtig zu betonen, dass wir nicht einfach in Beton und Backsteine investieren. Wir wollen bereits jetzt die Digitalisierung der Prozesse vorantreiben. In den modernen Gebäuden wird dies noch besser zum Tragen kommen, zum Vorteil aller.

Sie sind seit Juni 2023 CEO des USZ. Was macht für Sie dieses Spital einzigartig?

Das USZ ist insbesondere für Menschen mit hochkomplexen Gesundheitsproblemen da. Oft sind wir für diese Patientinnen und Patienten die letzte Hoffnung oder die einzige Anlaufstelle. Das sind wir auch deshalb, weil hier die medizinische Innovation zu Hause ist. Wir haben Spezialistinnen und Spezialisten in nahezu sämtlichen Fachgebieten. Speziell fällt mir immer wieder auf, mit wie viel Herzblut sich unsere Mitarbeitenden für unsere Patientinnen und Patienten engagieren. Umso mehr gilt es, dem USZ als Ganzes Sorge zu tragen: als Spital, als Forschungsinstitution und als eine der grössten Ausbildungsstätten in den unterschiedlichsten Gesundheitsberufen und darüber hinaus. Deshalb ist es wichtig, dass wir in die Zukunft investieren, mit der Digitalisierung, aber eben auch bei der Infrastruktur.

Sie haben einen frischen Blick auf die Zusammenarbeit im Hochschulgebiet Zürich Zentrum. Wie empfinden Sie diese?

Ich finde es beeindruckend, wie sich die fünf Projektpartner gegenseitig abstimmen und so auf gutem Weg sind, ein noch attraktiveres Hochschulgebiet zu gestalten. Die Koordination der Projekte ist ebenso anspruchsvoll wie zentral, um ein harmonisches Quartier mit diversen Begegnungszonen für die Bevölkerung zu schaffen. Der Weg dorthin ist nicht ganz einfach und die Baustellen stellen zeitweise eine Belastung für unsere Nachbarn dar. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam dafür besorgt sind, die Quartiere, die Öffentlichkeit und die Politik gut zu informieren und von unseren Vorhaben zu überzeugen.

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